KLIMAready: Gewerbepark neu gedacht
Wie wird ein Gewerbepark klimafit? Das Cross Innovation Lab x KLIMAready zeigt am Beispiel Allermöhe, wie CO₂-neutrale Lösungen branchenübergreifend entstehen.
Wie wird ein Gewerbepark klimafit? Das Cross Innovation Lab x KLIMAready zeigt am Beispiel Allermöhe, wie CO₂-neutrale Lösungen branchenübergreifend entstehen.

Wie kann ein Gewerbepark zukunftsfähig und nachhaltig gestaltet werden? Diesen Fragen widmete sich das Cross Innovation Lab x KLIMAready. Das clusterübergreifende Projekt KLIMAready unterstützt Hamburger Unternehmen bei der Energietransformation und der Anpassung an klimabezogene Herausforderungen.
In der ersten Projektrunde lag der Fokus auf dem Gewerbepark Allermöhe im Bezirk Hamburg Bergedorf und den dort vertretenen Branchen Logistik und Erneuerbare Energien. Gemeinsam mit ausgewählten ansässigen Unternehmen, Kreativen und Projektpartner*innen wurden konkrete Herausforderungen identifiziert und innovative Lösungsansätze zur Klimaanpassung und -resilienz entwickelt. Ausgangspunkt für die Ideenentwicklung war die Frage, wie durch die Vernetzung von Ressourcen wirtschaftlich tragfähige und skalierbare CO₂-Reduktionslösungen entstehen können.
Das Ergebnis: eine Vision für 2040, in der der Gewerbepark Allermöhe durch ein gemeinsames Modell zur Energieerzeugung und -nutzung klimaneutral wird. Ein erstes Pilotprojekt zum Energy Sharing wird nun mit den Unternehmen Gebr. Heinemann, Buderus, Dachser und Marx getestet – als Startpunkt für eine neue Form der unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit mit ökologischem und wirtschaftlichem Mehrwert.
Im Cross Innovation Lab kommen Unternehmen über einen Zeitraum von rund sechs Wochen in wechselnden Konstellationen zusammen, um in stimulierender Umgebung gemeinsam an Produktentwicklungen zu arbeiten. Expertinnen und Experten aus der Kreativwirtschaft werden gezielt in den Prozess einbezogen.
Das clusterübergreifende Projekt KLIMAready hat das Ziel, durch datenbasierte Analysen, innovative Maßnahmenentwicklung und effektive Kommunikation das lnnovationsökosystem Hamburgs im Kontext des Klimawandels zu stärken und nachhaltige Lösungen zur Bewältigung klimabezogener Herausforderungen zu fördern.

Patrick Scheckelhoff ist im Cross Innovation Hub für die Konzeption und Durchführung von innovationsfördernden Formaten an branchenübergreifenden Schnittstellen zuständig.
Er studierte Kulturwissenschaften (B.A.) an der Leuphana Universität Lüneburg und der Hong Kong Baptist University mit den Schwerpunkten Kulturorganisation und Stadtsoziologie. Vor dem Studium absolvierte er eine Berufsausbildung zum Mediengestalter und sammelte in diversen gemeinnützigen Vereinen und auf Festivals Erfahrungen im Projektmanagement und in der Veranstaltungsorganisation. Zuletzt war er beim Social Change Hub der Leuphana Universität Lüneburg tätig.

Nicole Wittek verantwortet den Bereich Kooperationen und Partnermanagement des Cross Innovation Hub und ist Ansprechpartnerin für alle Unternehmen und Organisationen, die mehr über die Potenziale von Cross Innovation mit Kreativ-Expert*innen erfahren möchten und interessiert an einer Zusammenarbeit sind.
Sie studierte Kulturwissenschaften, Medienwissenschaften und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Regensburg. Dort war sie maßgeblich an der Entwicklung und dem Management des innerstädtischen Kreativzentrums verantwortlich und baute den Bereich Kultur- und Kreativwirtschaftsförderung mit auf. Zuletzt arbeitete sie in einem interdisziplinären Büro für Stadtentwicklung, wo sie co-kreative Formate konzipierte und in Projekten zur Innenstadtentwicklung und Mobilität umsetzte.
Ehrenamtlich organisiert Nicole seit über zehn Jahren Projekte an der Schnittstelle von Kultur, (Kreativ)Wirtschaft und Stadtentwicklung und ist Gründungs- und Vorstandsmitglied des Vereins obenstadt e.V., der sich für multifunktionale Dachnutzungen einsetzt, und ist Mitinitiatorin der Hamburger Dachtage.