Herausforderung
Wissen ist in Organisationen häufig vorhanden, aber nicht systematisch zugänglich oder nutzbar. Gerade in einem dynamischen Umfeld wie der Pharmaindustrie wird es zur zentralen Herausforderung, vorhandene Expertise so zu aktivieren, dass neue Ideen entstehen und Innovationsprozesse nachhaltig gestärkt werden.
medac stellte sich daher die Frage: Wie gelingt Wissenstransfer? Und mit welchen Methoden gelingt eine nachhaltige Ideenentwicklung, damit es nicht bei jeder Idee heißt: „Ja, aber …“?
Output
Im Workshop wurde Wissen als dynamischer Prozess verstanden – als etwas, das erst im richtigen Kontext und in der Anwendung seinen vollen Wert entfaltet. Gemeinsam entwickelte das Team Ideen, um vorhandenes Wissen besser sichtbar, teilbar und nutzbar zu machen.
Das Ergebnis: Die Relevanz des Themas Wissenstransfer wurde abteilungsübergreifend deutlich. Unterschiedliche Ansätze und konkrete nächste Schritte und Verantwortlichkeiten für die Umsetzung wurden ausgearbeitet.
Format & Methode
Um vom abstrakten Thema Wissenstransfer zu konkreten Handlungsoptionen zu gelangen, führte der Cross Innovation Hub das Team durch einen methodisch klar strukturierten und gleichzeitig spielerischen Prozess – von der gemeinsamen Verdichtung unterschiedlicher Perspektiven über die kollaborative Ideenentwicklung bis zur Ableitung konkreter nächster Schritte. Unter anderem:
- Gemeinsames Verständnis: Mithilfe von Methoden wie der Grid Condensation wurden unterschiedliche Perspektiven sichtbar gemacht, ein gemeinsames Verständnis geschaffen und erste Ideencluster entwickelt.
- Kollaborative Ideation: Die 6-3-5 Methode ermöglichte es, Ideen iterativ und abteilungsübergreifend weiterzuentwickeln und anzureichern.
- Umsetzungsfokus: Durch den Einsatz von Umsetzungs-Templates wurden aus ersten Ideen konkrete Maßnahmen mit klaren Verantwortlichkeiten und nächsten Schritten abgeleitet.