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Zukunft greifbar machen: der Futures Cube

Mit dem Futures Cube wird Zukunft nicht nur analysiert, sondern gemeinsam imaginiert. Die Methode hilft Teams, komplexe Entwicklungen greifbar zu machen, neue Perspektiven zusammenzuführen und Zukunftsbilder für Innovationsprozesse zu entwickeln.

Zukunft greifbar machen: der Futures Cube -

Zukunft wird in Organisationen häufig diskutiert, aber nur selten wirklich durchdrungen. Trends werden benannt, Studien gelesen und Präsentationen geteilt – doch was diese Entwicklungen konkret für Unternehmensstrategie und Geschäftsmodell bedeuten könnten, bleibt oft abstrakt. Genau hier setzt unsere kreative Methode Futures Cube an: als spielerische und zugleich methodisch fundierte Einladung, Zukunft nicht nur zu analysieren, sondern gemeinsam zu imaginieren.

"Dieser Fokus auf Imagination statt vorschneller Bewertung schafft einen geschützten Raum, in dem neue Gedanken entstehen dürfen, auch wenn sie zunächst ungewohnt oder widersprüchlich erscheinen."

Der Futures Cube ist ein haptisches Denkwerkzeug, das komplexe Zukunftsthemen greifbar macht. Ähnlich wie ein Zauberwürfel (Rubik's Cube) ist er beweglich und kombiniert unterschiedliche Trends und Perspektiven, die den Kacheln verschriftlicht sind, auf zufällige Weise. So werden Entwicklungen nicht isoliert betrachtet, sondern gleichzeitig aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet – etwa technologisch, gesellschaftlich, ökonomisch oder ökologisch. Indem diese Perspektiven bewusst miteinander in Beziehung gesetzt werden, entstehen Zukunftsbilder, die nicht einfach linear aus dem Status quo abgeleitet sind, sondern Raum für neue Zusammenhänge und alternative Entwicklungen eröffnen. Die Trends auf den Kacheln des Würfels werden jeweils passend zum Fokusthema des Unternehmens ausgewählt und anschließend im 3D-Druck gefertigt.

Im Zentrum der Methode steht das gemeinsame Erzählen möglicher Zukünfte. Bevor bewertet oder priorisiert wird, geht es zunächst darum, sich vorzustellen, wie eine bestimmte Zukunft aussehen könnte – und wie der Weg dorthin verlaufen mag. Dieser Fokus auf Imagination statt vorschneller Bewertung schafft einen geschützten Raum, in dem neue Gedanken entstehen dürfen, auch wenn sie zunächst ungewohnt oder widersprüchlich erscheinen.

Gerade darin liegt die Stärke der Methode: Sie senkt die Einstiegshürde ins Zukunftsdenken und ermöglicht eine gemeinsame Denkebene – unabhängig davon, wie vertraut die Teilnehmenden bereits mit Foresight- oder Strategiethemen sind. Statt Zukunft als abstraktes Expert*innenfeld zu behandeln, eröffnet der Futures Cube einen niedrigschwelligen, kollaborativen Zugang, der Teams ins gemeinsame Denken bringt.

"Die entstehenden Zukunftsbilder sind bewusst keine fertigen Szenarien, sondern ein Ausgangspunkt für weiterführende Foresight- oder Cross-Innovation-Prozesse."

Besonders wirksam ist der Futures Cube in frühen Phasen von Innovations- und Strategieprozessen oder als gemeinsamer Einstieg in Zukunftsfragen. Er hilft Teams dabei, sich von aktuellen Zwängen zu lösen, eingefahrene Denkmuster zu hinterfragen und ein geteiltes Verständnis möglicher Entwicklungen aufzubauen. Die entstehenden Zukunftsbilder sind bewusst keine fertigen Szenarien, sondern ein Ausgangspunkt für weiterführende Foresight- oder Cross-Innovation-Prozesse.

Wie der Futures Cube in der Praxis eingesetzt werden kann, stellen wir in Kürze ausführlicher vor.

Zu den Autor*innen

Zukunft greifbar machen: der Futures Cube - Dr. Susanne Eigenmann

Dr. Susanne Eigenmann ist als Wissensmanagerin im Cross Innovation Hub für alle Fragen zur Theorie von Innovation, branchenübergreifender Zusammenarbeit, Kreativität, Zukunftsforschung, und Trends zuständig.

Zukunft greifbar machen: der Futures Cube - Dr. Susanne Eigenmann

Dr. Susanne Eigenmann

Wissenmanagerin

Zukunft greifbar machen: der Futures Cube -

Marc Behlau ist als Programmmanager im Cross Innovation Hub für Konzeption, Umsetzung, Dokumentation und Evaluation von Formaten sowie für das interne Wissensmanagement zuständig.

Zukunft greifbar machen: der Futures Cube -

Marc Behlau

Programm- und Wisssensmanager

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